Über mich

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin weder Tierärztin noch Heilpraktikerin o.ä. sondern Quereinsteigerin.

Seit nunmehr 20 Jahren besitze und züchte ich Arabische Vollblüter. Anfangs ging ich davon aus, dass meine Offenstallhaltung mit qualitativ hochwertigem Heu ad libitum doch optimal sein müsste und ein Mineralfutter überflüssig sei. Natürlich beschäftigte ich mich als Züchterin und Distanzreiterin mit verschiedenen Futtermitteln und deren Energie-, nicht aber mit deren Vitamin-, Mineral-, Spurenelement– oder Aminosäuregehalten.

Hellhörig wurde ich erst, als einer unserer Jährlinge zur OP in die Klinik musste—Chip im Sprunggelenk bei rundum Röntgenbildern Klasse 1! Der leitende Tierarzt beantwortete meine Frage nach der Ursache klar mit: „Kupfer– und Manganmangel“. Daraufhin fütterte ich ein einfaches Standardmineralfutter zu.

Ein Jahr später entwickelte eine unserer Jungstuten ein Sommerekzem. Eine gute Freundin wies mich daraufhin, dass dies mangelinduziert sein könnte.

Die Dritte im Bunde war unsere Ponystute, die an Hufrehe erkrankte. Von da an fing mich das Thema Ernährung und Vitalstoffe an vertieft zu beschäftigen.

Es folgten Seminare, unter anderem bei der großartigen Sonja Witschel, und endloses Literaturstudium. Gemeinsam mit meinem Tierarzt fing ich an, Blutbilder zu analysieren und Therapiepläne zu entwickeln.

Natürlich setzte ich das Interesse bei der Behandlung von Krankheiten innerhalb der Familie fort und auch hier fing ich an zu analysieren und zu therapieren. Neurodermitis, Heuschnupfen, Fibromyalgie, Migräne, Gelenkschmerzen und schwere Schlafstörungen gehören seither der Vergangenheit an.

Den Auslöser für meine berufliche Veränderung brachten dann aber erst die Überzeugungskraft meines Tierarztes und die fast zeitgleiche Entdeckung eines Schilddrüsenkarzinoms bei mir. Das Karzinom wurde bei mir zum Glück sehr frühzeitig entdeckt. Das allerdings nur, weil ich selbst mit den Ärzten meine widersprüchlichen Blut– und Speichelwerte diskutiert habe. Ohne mein eigenes Wissen wäre das Karzinom noch lange unentdeckt geblieben.

Wer heilt hat Recht. Dieser bekannte Ausspruch hat mich nach meinen Erfahrungen dazu bewogen, mein Wissen nun auch Menschen und Pferden außerhalb meiner Familie zu Gute kommen zu lassen. Denn wenn ich mein eigenes Leben retten kann, dann kann das vielleicht auch Anderen helfen.